Genossenschaftsgründung: Von der unternehmerischen Idee zum Arbeitsalltag
- Am Anfang einer jeder Firmengründung steht eine unternehmerische Idee, Engagement und der Wille zum Erfolg. Für die Gründung einer Genossenschaft braucht es außerdem ein Team, mindestens 3 Leute, die in einem demokratisch organisierten Unternehmen diese Idee zusammen umsetzen wollen.
- Die unternehmerische Idee muss konkretisiert werden: eine Machbarkeitsstudie hilft dabei. Ein Businessplan überprüft die betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten.
- Jedes Unternehmen braucht Regel: die Satzungen der Genossenschaft definieren die Ziele, die Organe und ihre Aufgaben, die Rechte und Pflichten der Mitglieder, das Genossenschaftskapital, die Verteilung des erwirtschafteten Gewinns, usw.
- Die Gründung der Genossenschaft wird von einer Notarin oder einem Notar vorgenommen, alle Gründungsmitglieder müssen anwesend sein.
- Die Genossenschaft muss eine Mehrwertsteuernummer beantragen , in das Firmenregister der Handelskammer und in das Genossenschaftsregister des Landes eingetragen werden.
- Der Tätigkeitsbeginn wird der Handelskammer gemeldet.
- Eine INAIL- und eine NISF- Position muss für die Aufnahme von Personal eröffnet werden.
- Die konkrete Umsetzung der unternehmerischen Idee - der Arbeitsalltag - beginnt!
Legacoopbund begleitet die Personen, die eine Genossenschaft gründen möchten in allen Phasen.
Beiträge für die Genossenschaften
Legacoopbund unterstützt die Genossenschaften bei den Ansuchen um Landesbeiträge bezüglich der Unterstützung der Genossenschaft in der Anfangsphase.
Es gibt hierbei mehrere Arten von Beiträgen, sowohl für die Gründung der Genossenschaft, als auch für den Erwerb von Immobilien und die Beschaffung von Liquidität.


